Am frühen Nachmittag machte sich unser Fanclub erwartungsfroh auf den übersichtlichen Weg nach Zwicke, um ein Spitzenspiel in der Sachsenliga zu erleben.Bevor es ernst wurde, stand jedoch Bildung auf dem Plan, wir besuchten das Horch-Museum und waren echt begeistert von der Präsentation sächsischer Automobilgeschichte.Danach ging es quer durch die Stadt in das bezaubernde Plattenbauviertel Neuplanitz. Frühzeitig angelandet, konnten wir sogar Zweitligaluft schnappen, die Frauen von Sachsen Zwickau spielten gegen Wismar und ließen den Gästen keine Chance.Nach einer herzlichen Begrüßung unserer Mannschaft ging es 19:30 Uhr endlich los. Das heißt, das Spiel ging los, nur unsere Jungs hatten das noch nicht richtig geschnallt. Grubenlampe legte entschlossen los und nach einer Viertelstunde schwante uns böses. Gerade zwei Treffer standen auf der Habenseite, bei den Gastgebern waren es bereits sieben. Leider brachte auch eine frühe Auszeit keine Besserung, der Angriff war desolat und Zwickaus Kieper hielt stark. Einzig die Abwehr stand ganz ordentlich.Der Halbzeitstand von 11:7 schmeichelte den Gästen, denn auch Zwickau spielte nicht überragend. Uns war klar, nur mit einer deutlichen Steigerung im Angriff gab es eine Chance auf Punkte. Leider wurde uns nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit sehr schnell klar, in der spärlich gefüllten Halle ist heute nichts zu holen. Erst in der neunten Minute der zweiten Hälfte gelang den Delitzschern der erste Treffer, da waren die Gastgeber schon mit neun Toren in Front. Wir konnten trommeln und anfeuern wie wir wollten, unsere Spieler hatten offensichtlich das Tore werfen verlernt, obwohl erstmals nach langer Zeit alle Spieler an Bord waren.Wir waren heilfroh, als die Schlusssirene ertönte und das Endresultat mit 27:22 noch moderat ausfiel, Zwickau ließ am Schluss etwas die Zügel schleifen.Ziemlich betröppelt versammelten sich dann Spieler und Fanclub an der Tribüne und mussten gemeinsam feststellen, das war die schwächste Saisonleistung.Jetzt gilt es, diese Leistung schnell zu vergessen und nächste Woche in Döbeln das wahre Potential zu zeigen. Die Loberhaie werden das ihrige wieder dazu tun!
Sonntag, 26. Februar 2012
Sonntag, 12. Februar 2012
SG DHfK/NHV - HSV Glauchau 26:28 (15:15)
Sachsenliga Männer: Aufgeben? Nein danke!
Die beste Defensive der Liga konnte der besten Offensive der Liga nicht ganz widerstehen: Die SG DHfK/NHV Delitzsch hat das Topspiel der Sachsenliga gegen den HSV Glauchau am Sonntagabend nach großem Kampf mit 26:28 (15:15) verloren. Um die 350 Zuschauer, darunter ein Häufchen überaus lautstarker Gästefans, sorgten für eine wunderbare Kulisse.
Die Partie hatte einfach alles. Traumhafte Spielzüge, knisternde Emotionen, unbändigen Einsatzwillen. Mehr geht nicht, naja vielleicht noch eine Sache: "Ich denke beide Seiten haben ein tolles Spiel gezeigt, wenn die Schiedsrichter auch noch so gut gewesen wären, wäre es perfekt gewesen", sagte SG-Coach Michael Schneider nach dem Abpfiff. Jaja, die Entscheidungen des unparteiischen Gespanns sorgten mal wieder hüben wie drüben für Zündstoff, entscheidend dürfte jedoch ein objektiv messbarer Faktor gewesen sein: Der wesentlich ausgeglichenere, breitere Glauchauer Kader. "Dagegen fehlen uns die Alternativen. Die Jungs spielen absolut am Limit. Das geht eben nicht 60 Minuten lang", erklärte Schneider.
So lief das Duell der Giganten von der ersten Sekunde an auf einen Abnutzungskampf hinaus. Delitzsch deckte gegen den gewaltigen HSV- Rückraum gezwungenermaßen sehr offensiv, was die Gäste zunächst vor einige Probleme stellte. Vorne trieb der überragende Matze Strehle seine Mannschaft unaufhörlich an, überzeugte als Passgeber und Vollstrecker, traf allein im ersten Durchgang acht mal. Neben Strehle begannen mit Matthias Juknat und Ivo Doberenz zwei etatmäßige Spielmacher im Rückraum, was die Hausherren die feinere Klinge schlagen ließ.
Aber Glauchau, mit vier tschechischen Legionären bis an die Zähne bewaffnet, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, auch nicht vom anfangs stark haltenden Max Neuhäuser. Im Stile einer Klasse-Mannschaft bissen sie sich förmlich am Spiel fest und waren spätestens Mitte der ersten Halbzeit in Delitzsch angekommen. Nun wogte nicht nur die Führung hin und her, auch die beiden Übungsleiter erreichten Betriebstemperatur. Die Herren Schneider (Michael, SG) und Schneider (Thomas, HSV) eröffneten einen Neben- kriegschauplatz, lieferten sich einen gestenreichen Austausch verbaler Nettigkeiten. Zankapfel: natürlich einige sinnfreie Schiedsrichterentscheidungen.
Kraftraubenderweise kam hinzu, dass die Referees mit immer neuen Zwei-Minuten-Strafen die Gemüter zu beruhigen suchten. Die Konstellation Sieben gegen Sieben gab es ungefähr so oft wie einen Eisbecher in der Hölle. Auch hier spielten den Glauchauern die Untiefen ihrer Bank in die Karten. "Deswegen habe ich auch nie vom Aufstieg gesprochen. Wenn wir uns oben etablieren wollen, müssen wir personell nachlegen", forderte Schneider, den Blick bereits auf die neue Saison gerichtet. Denn direkt nach dem Seitenwechsel schienen die Delitzscher platt wie ein Trecker-Reifen, leisteten sich viele einfache und überhastete Ballverluste. Außerdem stellten sich die Gäste immer besser auf die SG-Offensive ein, wo im Abschluss fast alles über Strehle, Jacob Schlichter und Jan Jungandreas ging. Letzterer trumpfte nach zweimonatiger Verletzungspause in Halbzeit zwei auf, als wäre er nie weggewesen. Doch es reichte nicht.
Fünf Minuten vor dem Ende führte Glauchau mit 28:23, war die Partie praktisch gegessen. Und auch wenn die Delitzscher auf dem Zahnfleisch krochen, aufgeben kam ihnen nicht in den Sinn und sie taten zumindest noch etwas für das Ergebnis. "Ich kann den Jungs nur ein riesiges Kompliment machen", lobte Micha Schneider hinterher. "Wir wollten heute gewinnen, aber es hat nicht sollen sein. Was die Mannschaft Woche für Woche leistet, ist absolut top. Das sollte endlich mal jemand honorieren." Tun wir doch, Herr Schneider. Nebenbei bemerkt steht in zwei Wochen das nächste Spitzenspiel für seine Mannschaft beim Ligazweiten ZHC Grubenlampe an. Bis dahin dürften die Jungs sich körperlich und geistig von der Schlacht gegen Glauchau erholt haben.
Johannes David, Leipziger Volkszeitung vom 14.Februar 2012
Sonntag, 29. Januar 2012
HSV Pulsnitz - SG DHfK/NHV 20:25 (11:14)
Erstmals Winterwetter in Delitzsch und die Loberhaie tasten sich bei gruseligen Straßenbedingungen nach Pulsnitz. Dort angekommen und im Dunkeln die Halle gefunden, ging es schnell ans Plätze einnehmen.Dem Team war anzusehen, die Freude über unsere Anwesenheit war groß.Auch Dank der Gastgeber entwickelte sich von Anfang an eine gute Stimmung in der Halle, die zuerst die Pulsnitzer für sich nutzen konnten. Sie gingen in Führung und behaupteten diese auch ca. 10 Min. Danach wurde das Spiel ausgeglichener und vor allem die SG-Abwehr zeigte eine gute Leistung. Im Angriff ging es recht schleppend, zu viele Chancen wurden leichtfertig Opfer von technischen Fehlern. Trotzdem reichte es für eine knappe Halbzeitführung.Nach dem Wideranpfiff erwarteten die Delitzscher Fans endlich klare Fronten, aber so kam es nicht. Die Gäste führten zwar ständig, konnten sich aber vor allem wegen vieler technischer Fehler im Angriff nicht absetzen. So konnte der Tabellenletze auch mit freundlicher Unterstützung des Schiedsrichterteams die Partie lange offenhalten. In den letzten Minuten zeigte sich aber, das die SG den längeren Atem hat und über eine sichere Abwehr trotz vieler Fehler im Angriff in der Lage war, die nötigen Tore zu machen. Letzten Endes war es ein verdienter Sieg, der insbesondere der guten Abwehr (und Max Neuhäuser im Tor)sowie einer tollen Leistung von Robert Fuhrmann auf rechts außen zu verdanken war.Auch wenn nicht alles klappt, die Jungs kämpfen und siegen (meist) - das macht Spaß!
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Sonntag, 22. Januar 2012
SG DHfK/NHV - EHV Aue II 27:25 (13:15)
SG-Handballer zittern sich zum Sieg
Hinweis der Fanpage: Der komplette Artikel ist in der Printausgabe der LVZ zu finden. Teile des Berichtes konnten und wollten wir aus bestimmten Gründen hier nicht veröffentlichen.
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Handball- Sachsenligist SG DHfK/NHV Delitzsch ist gestern Abend knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Gegen den Tabellen-Vorletzten EHV Aue II zitterten sich die Hausherren in der Artur- Becker-Halle zu einem 27:25 (13:15)-Erfolg. In den Schlussminuten avancierte Torwart Stephan Sarközi mit mehreren Paraden zum Helden des Tages. "Er hält einfach, was wichtig ist", kommentierte SG-Trainer Michael Schneider die Leistung seines Keepers trocken.
Johannes David, Leipziger Volkszeitung vom 24.Januar 2012
Hinweis der Fanpage: Der komplette Artikel ist in der Printausgabe der LVZ zu finden. Teile des Berichtes konnten und wollten wir aus bestimmten Gründen hier nicht veröffentlichen.
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Samstag, 14. Januar 2012
HSV Dresden - SG DHfK/NHV 29:26 (16:13)
29:26 war auf der Anzeigetafel nach Ertönen der Schlusssirene zu lesen. Die Loberhaie und die Mannschaft waren sich einig, diese Niederlage war nicht einer besonders starken Leistung der Dresdner zuzuschreiben sondern dem an diesem Tag zu fehlerhaften und ausrechenbaren Spiel der SG.Dabei begann das Spiel ganz ordentlich, unsere Jungs lagen bis über die Mitte der 1.HZ immer in Front, Max Neuhäuser im Tor hielt stark und der Gastgeber war noch nicht richtig im Spiel. Dann begann eine Phase, die das weitere Spiel bestimmen sollte. Die Fehler auf Gästeseite besonders im Angriff häuften sich, die Abwehr wurde löchriger und viele Aktionen wurden überhastet abgeschlossen. Folgerichtig konnte Dresden mit einer Dreitoreführung in die Halbzeitpause gehen. Nach dem Wideranpfiff, Marcell Reinert stand jetzt im Tor, konnte Dresden die Führung auf vier Tore ausbauen. Unser Team gab aber nicht auf und kämpfte sich unter lautstarker Anfeuerung unseres Fanclubs wieder heran und ging sogar mit zwei Toren in Führung. Wir hofften jetzt natürlich, dass mehr Ruhe ins SG-Spiel einziehen würde, aber da sahen wir uns getäuscht. Dreimal hatten unsere Jungs die Möglichkeit, mit drei Toren Vorsprung eine eventuelle Vorentscheidung zu treffen. Aber diese Chancen wurden leichtfertig vergeben und das führte dazu, dass Dresden die zweite Luft bekam. Viele leichte Tore der Gastgeber ließen unsere Mannschaft wieder ins Hintertreffen geraten und in den letzten Minuten ging nichts mehr, es gelangen einfach keine Tore mehr und so konnten die Dresdner den Sieg nach Hause schaukeln.Damit war die dritte Saisonniederlage besiegelt und unser Fanclub verabschiedete sich doch etwas enttäuscht aus der Landeshauptstadt.Wir hoffen jetzt, dass die verletzten und angeschlagenen Spieler bald wieder voll ins Geschehen eingreifen können, die dünne Personaldecke war sicher ein Grund für die Niederlage (aber nicht der Einzigste). Gegen Aue II am 22.01. kann dann nur ein Sieg zur Debatte stehen, am Fanclub wird es dabei nicht liegen!
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