Samstag, 7. Juli 2018

Rückraum-Allrounder mit Kreuzbandriss

Die Delitzscher Oberliga- Handballer befinden sich derzeit im verdienten Sommerurlaub. Erst am 16. Juli ruft Trainer Wladimir Maltsev seine Schützlinge zum Trainingsauftakt zusammen und wird mit strengem Blick prüfen, ob – Urlaub hin oder her – alle schön fleißig waren. Erstmals mit von der Partie wird dann auch Jan Derk Janßen sein, der dieser Tage als Neuzugang Nummer 6 verpflichtet wurde.
Der 24-Jährige Niedersachse stammt aus Varel, einer friesischen Kleinstadt, in der der Handball seit jeher eine ähnlich bestimmende Rolle einnimmt wie im ebenso beschaulichen Delitzsch. Und so verwundert es nicht, dass sich auch der kleine Jan Derk im zarten Alter von 6 Jahren im örtlichen Handballverein anmeldete und fortan bei der HSG Varel sämtliche Nachwuchsklassen bis hin zur A-Jugend-Bundesliga durchlief. Mit 18 Jahren schaffte er schließlich den Sprung in die Drittliga-Mannschaft, kam aber parallel zunächst noch in der 2. Mannschaft zum Einsatz. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Janßen in der 3. Liga immer mehr zum Stammspieler und glänzte in seiner letzten Saison mit 66 Toren. Dabei kam er vorrangig auf der Position des Spielmachers sowie auf der linken Außenbahn zum Einsatz. „Ich habe aber in den letzten fünf Jahren außer Torwart fast alle Positionen gespielt“, so Janßen. Eine Qualität, die Teammanager Marko Bergelt durchaus zu schätzen weiß: „Jan ist ein Allrounder im besten Sinne. Wir sind im linken Rückraum immer noch auf der Suche nach einem Nachfolger von Danny Trodler. Da ist es gut zu wissen, mit Jan einen Spieler im Team zu haben, der auch diese Position ausfüllen könnte.“ Bis es soweit ist, werden allerdings noch einige Monate ins Land gehen. Denn der 1,86 Meter große Neu-Concorde zog sich bei seinem vorherigen Verein SG Leipzig/Zwenkau im Februar einen Kreuzbandriss zu und wird aller Voraussicht nach noch bis in den Herbst hinein zum Zuschauen verdammt sein. Den Zwenkauer Handballern hatte sich Janßen im vergangenen Sommer angeschlossen, nachdem er sich schweren Herzens entschlossen hatte, seine friesische Heimat zu verlassen, um seiner Freundin zu folgen, die in Leipzig ein Studium aufgenommen hatte. „Es gab schon vor einem Jahr Kontakt zum NHV, aber leider hat es damals nicht geklappt, weil der Kader schon voll war. Daraufhin habe ich eine Saison mit Zwenkau in der Sachsenliga gespielt.“ Bedauerlicherweise stand diese Saison unter keinem guten Stern, denn schon im zweiten Saisonspiel wurde Janßen ein Zahn ausgeschlagen, was eine mehrwöchige Pause zur Folge hatte. Es folgten fünf Spiele, in denen Janßen seine Torgefährlichkeit eindrucksvoll unter Beweis stellte, ehe seine Saison im Februar nach einem Kreuzbandriss endgültig beendet war. Wenige Tage vorher hatte Janßen noch für ein Probetraining in Delitzsch geweilt und bei den NHV-Verantwortlichen die Entscheidung reifen lassen, sich die Dienste des jungen Mannes für die neue Saison zu sichern. Co-Trainer und Namensvetter Jan Jungandreas: „Wir haben uns für Jan entschieden, weil er ein Rückraum-Allrounder ist. Im Probetraining wirkte er dynamisch im Eins gegen Eins und machte spielerisch einen guten Eindruck. Schade, dass er sich das Kreuzband gerissen hat und erst später in der Saison fit wird. Probleme bei der Integration wird es aber sicher nicht geben. Er ist ein lockerer Typ, der menschlich gut ins Team passt und trotz seiner Verletzung von Anfang an bei der Mannschaft sein wird.“
Obwohl Janßen nicht aus der Region stammt, ist Delitzsch dem BWL- Studenten im 6. Semester zumindest handballerisch durchaus geläufig. „Delitzsch war mir schon als Kind ein Begriff, da mein großer Bruder in der damaligen 2. Liga mit Varel gegen Concordia gespielt hat. Ich hoffe, dass ich schnell wieder fit bin, damit ich der Mannschaft auch auf dem Spielfeld helfen kann und meinen Beitrag dazu leisten kann, erfolgreichen Handball zu spielen.“
Jens Teresniak, Leipziger Volkszeitung vom 7.Juli 2018

Dienstag, 3. Juli 2018

Tscheche verstärkt NHV Concordia

Zum ersten Mal seit mehr als zwanzig Jahren wird bei den Delitzscher Handballern in der nächsten Saison wieder ein tschechischer Staatsbürger im blau-weißen Trikot auflaufen.
Michal Paululik heißt der junge Mann, ist 24 Jahre alt und beackert als Linkshänder seit inzwischen 17 Jahren mit Vorliebe die rechte Außenbahn. Auf dieser Position gab es bei den Concorden akuten Handlungsbedarf, nachdem NHV-Kapitän Jan Jungandreas im Mai seine aktive Laufbahn beendet hatte. Weil Oskar Emanuel und Tobias Bauske ebenfalls nicht mehr zum Kader gehören, war Lucas Mittag der einzige verbliebene Linkshänder. Zwar wurde mit Frank Grohmann vom HSV Bad Blankenburg ein echter Torjäger verpflichtet, doch dieser ist ebenso wie Mittag eher im rechten Rückraum zu Hause. Mit Michal Paululik ist es Teammanager Marko Bergelt nun gelungen, einen torgefährlichen Außenspieler unter Vertrag zu nehmen. Der weilte unlängst für ein Probetraining am Lober und konnte sofort überzeugen. Marko Bergelt: „Michal verkörpert die typische tschechische Schule. Er ist schnell, hat viel Spielwitz und eine gute Wurftechnik. Er ist ein emotionaler Spieler, an dem unsere Fans viel Freude haben werden.“
Der ehemalige Junioren-Nationalspieler debütierte 2012 mit gerade einmal 18 Jahren für den Spitzenclub HC Banik Karvina in der höchsten tschechischen Liga „Extraliga“. Der osttschechische Verein holte seit der Jahrtausendwende beachtliche elfmal den nationalen Meistertitel. Der Liebe wegen machte Paululik 2016 sportlich einen Schritt zurück und wechselte zum HC Zlin. Inzwischen wieder Single will Paululik nun trotz zweier Angebote aus der Extraliga den Schritt ins Ausland wagen und wird in Kürze eine Wohnung in Delitzsch beziehen und bei einem Sponsor des NHV einer geregelten Arbeit nachgehen. Warum gerade Delitzsch? „Ich habe mit einigen tschechischen Spielern aus der Oberliga gesprochen und die sagten mir allesamt, dass die Delitzscher Fans fantastisch sind. Ich freue mich, bald vor ihnen spielen zu können“, so Paululik. „Meine ersten Eindrücke vom NHV sind sehr positiv. Ich war zwar erst einmal für kurze Zeit bei der Mannschaft, aber alle waren nett zu mir und es hat mir gut gefallen. Ich kann es kaum erwarten, das Concordia-Trikot zu tragen und mit der Mannschaft um die besten Ergebnisse zu kämpfen.“
Die neue Oberliga-Saison beginnt für die Delitzscher am 2. September mit einem Auswärtsspiel beim HC Burgenland, Heimspielpremiere ist am 8. September gegen Dresden. Vorher stehen ein Trainingslager sowie mehrere Testspiele und Vorbereitungsturniere auf der schweißtreibenden Agenda.
Jens Teresniak, Leipziger Volkszeitung vom 3.Juli 2018

Donnerstag, 31. Mai 2018

Jugend forscht bei den Delitzscher Handballern

Einer der Aufsteiger im Team der Delitscher Concorden war in der letzten Saison ohne Zweifel Jonas Meiner. Der jüngere Bruder des Delitzscher Topscorers Sascha Meiner entwickelte sich auf Linksaußen zum unverzichtbaren Stammspieler. Bedauerlicherweise wird der 21-Jährige demnächst beruflich bedingt überwiegend in Potsdam weilen und so kaum noch die Gelegenheit haben, das durchaus beachtliche Trainingspensum beim NHV zu absolvieren.
Aus diesem Grund begab sich Teammanager Marko Bergelt auf die Suche nach einem vielversprechenden Linksaußen und wurde einmal mehr im Nachwuchs des Bundesligisten SC DHfK Leipzig fündig. Michael Günther heißt der jüngste Neuzugang des Oberligisten vom Lober, ist zarte 18 Jahre alt und bringt bei einer Länge von 1,83 Meter 82 Kilo auf die Waage. Bei einem Probetraining überzeugte der gebürtige Unterfranke nicht nur Chefcoach Wladimir Maltsev, sondern auch dessen neuen Co-Trainer Jan Jungandreas. "Bei Michael sieht man, dass er bei der DHfK gut ausgebildet wurde. Er ist schnell, athletisch und seine Würfe von außen wirkten recht sicher."
Der angehende Kaufmann für Büromanagement kam zur Saison 2016/17 vom bayerischen DJK Rimpar als A-Jugendlicher zum SC DHfK, um Jungend-Bundesliga zu spielen. Erst im Halbfinale scheiterten die Leipziger damals an den Berliner Füchsen. In der gerade zu Ende gegangenen Saison gelang zwar der Sieg in der Oststaffel, in der Endrunde war dann allerdings im Viertelfinale gegen Gummersbach der Traum vom Deutschen Meistertitel ausgeträumt.
Mit dem Ende der Jugendzeit begab sich Günther auf die Suche nach einem neuen Verein und bekam von einem ehemaligen Teamkollegen den entscheidenden Tipp: "Oskar Emanuel hat mir viele gute Sachen über den NHV erzählt. Beim Probetraining hat es mir dann gut gefallen und deshalb bin ich froh, dass es mit einer Verpflichtung geklappt hat."
Noch ein Jahr jünger als Michael Günther und damit noch eine Saison lang spielberechtigt in der A-Jugend ist Tobias Karl. Theoretisch jedenfalls. Praktisch wird es in der kommenden Saison jedoch keine Delitzscher A-Jugendmannschaft geben und so wird Karl in der gerade in die Bezirksliga aufgestiegenen 2.Männermannschaft zum Einsatz kommen. In dieser durfte sich der 17-Jährige bereits in der abgelaufenen Saison bewähren und entwickelte sich in kürzester Zeit zum Leistungsträger.
Das freut nicht nur Spielertrainer Christian Hornig: "Trotz seiner erst 17 Jahre hat Tobi sich bei uns zu einer festen Größe entwickelt und ist mittlerweile Stammspieler. Wenn er in den nächsten ein bis zwei Jahren noch an Kraft zulegt, hat er beste Voraussetzungen, sich in den Kader der 1.Mannschaft zu spielen. Aber dafür bedarf es in erster Linie Wille und Disziplin.
De Ur-Delitzscher Karl durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften des Vereins und erwies sich dabei stets als treffsicher. So auch in seiner ersten Männersaison, in der er es mit 101 Toren auf Anhieb zum drittbesten Torschützen hinter den ehemaligen Profis Thomas Hollstein und Christian Hornig brachte. Um die Entwicklung des Youngsters maximal zu fördern, wird der 1,95 Meter große, aber nur 80 Kilo leichte Karl ab sofort auch bei der 1. Männermannschaft mittrainieren, wovon sich auch deren neuer Co-Trainer Jan Jungandreas einiges verspricht: "Ich bin gespannt, wie Tobi sich mit vier Mal Training entwickeln wird. Er hat gute Anlagen, muss aber spielerisch noch viel lernen und an Athletik dazugewinnen. Er wird hart arbeiten müssen, aber da bin ich guter Dinge, denn Tobi ist ehrgeizig. Auf alle Fälle ist es erfreulich, dass ein Delitzscher Junge, der alle Nachwuchsmannschaften im Verein durchlaufen hat, die Chance bekommt, sich auch in der 1. Männermannschaft zu beweisen."
Jens Teresniak, Leipziger Volkszeitung vom 30.Mai 2018

Sonntag, 13. Mai 2018

Mitteldeutsche Oberliga 2018/19

Da gerade der HC Einheit Plauen die Relegation um den letzten noch freien Platz in der Mitteldeutschen Oberliga für die Saison 2018/19 gegen den HC Glauchau/Meerane gewonnen hat (20:21 ; 19:16), steht nun auch die Staffeleinteilung für die nächste Saison fest:


Gesamtstatistik Saison 2018/2019
Platz Mannschaft Sp. P. T. GT. Diff, S U N
1 HSV 1990 Apolda 0 0 0 0 0 0 0 0
2 HC Aschersleben 0 0 0 0 0 0 0 0
3 HC Burgenland 0 0 0 0 0 0 0 0
4 NHV Concordia Delitzsch 0 0 0 0 0 0 0 0
5 HC Elbflorenz Dresden II 0 0 0 0 0 0 0 0
6 HSG Freiberg 0 0 0 0 0 0 0 0
7 USV Halle 0 0 0 0 0 0 0 0
8 HBV Jena 90 (N.) 0 0 0 0 0 0 0 0
9 HG 85 Köthen 0 0 0 0 0 0 0 0
10 SV Oebisfelde 1895 (N.) 0 0 0 0 0 0 0 0
11 SG Pirna/Heidenau 0 0 0 0 0 0 0 0
12 HC Einheit Plauen 0 0 0 0 0 0 0 0
13 SV Plauen-Oberlosa 04 0 0 0 0 0 0 0 0
14 ZHC Grubenlampe (N.) 0 0 0 0 0 0 0 0

Samstag, 12. Mai 2018

"Ein echter Glücksfall": NHV holt Torjäger Grohmann

Den Delitzscher Handballern steht nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte im Sommer - mal wieder - ein personeller Umbruch bevor. Fünf Abgänge stehen bereits fest, weitere werden möglicherweise folgen. Da beim NHV niemand vom Handball leben kann, entscheidet letztendlich die berufliche Perspektive über Wohn- und Arbeitsort.
Mit Torhüter Marian Voigt von Oberliga-Meister SG LVB Leipzig konnte der erste Neuzugang bereits vor knapp zwei Wochen verkündet werden. Nun wurde auch die Lücke geschlossen, die entsteht, weil Linkshänder Jan Jungandreas die Kapitänsbinde gegen die Trainerbank tauscht. Man tritt dem neuen Delitzscher Co-Trainer nicht zu nahe, wenn man sagt, dass die entstandene Lücke mindestens gleichwertig ersetzt werden konnte.
Denn mit Frank Grohmann wird demnächst ein Akteur ins blau-weiße Concordia-Trikot schlüpfen, den wohl jeder Ligakontrahent gern in seinen Reihen wüsste. Der 1,94 Meter große und knapp zwei Zentner schwere Blondschopf wechselt von Drittliga-Absteiger HSV Bad Blankenburg an den Lober. Bei den Thüringern glänzte Grohmann als Torschütze vom Dienst. Mit 160 Toren war der 28-Jährige in der gerade beendeten Saison nicht nur mit großem Abstand treffsicherster Spieler seiner Mannschaft, sondern brachte es damit auch zum achtbesten Torjäger der gesamten 3.Liga.
Das dies keine Eintagsfliege war, bewies er in der vorherigen Saison, als er mit Bad Blankenburg in der Mitteldeutschen Oberliga mit 185 Toren drittbester Torschütze der Liga wurde. Damals zeigte er sein Können auch zweimal gegen den NHV Concordia Delitzsch, der als Aufsteiger gerade seine erste Saison in der 4.Liga bestritt und von Grohmann in den beiden Spielen insgesamt 15-mal eingeschenkt bekam.
Einen bleibenden Eindruck hinterließ er damals nicht nur bei den Delitzscher Offiziellen, sondern auch bei Jan Jungandreas. "Frank hat uns in beiden Spielen großes Kopfzerbrechen bereitet. Ich bin sehr froh, dass er nun zu uns stoßen wird. Mit ihm und Lucas Mittag sind wir auf der rechten Halbposition sehr gut besetzt. So wie ich ihn bis jetzt kennengelernt habe, passt er auch menschlich super bei uns rein."
Zwei, die bereits vor einem Jahr den Weg aus Bad Blankenburg nach Delitzsch gefunden haben, sind Felix Herholc und Martin Müller. Neben der sportlichen Perspektive hat auch dies eine Rolle für Grohmann gespielt: "Ich wollte wegen meiner Freundin in die Leipziger Ecke wechseln und da in Delitzsch zwei gute Freunde von mir spielen, war relativ früh klar, dass es auf einen Wechsel zum NHV hinausläuft. Wir sind uns dann auch ziemlich schnell einig geworden." Martin Müller, der zurzeit einen Handbruch auskuriert, sieht der sportlichen Wiedervereinigung mit Freude entgegen. "Ich freue mich natürlich, dass wir nochmal zusammen spielen. Die Delitzscher können sich nicht nur auf einen klasse Handballer freuen, sondern auch auf einen top Typen, der für jeden Spaß zu haben ist. Sportlich und menschlich ist Frank auf jeden Fall eine absolute Verstärkung."
Grohmann entstammt der Magdeburger Handballschule, in der er bis zum Junioren-Nationalspieler aufstieg. Bis zum Jahr 2010 lief er für den SC Magdeburg auf und brachte es in dieser Zeit auch auf einige Einsätze in der 1.Liga und im Europapokal. Um mehr Spielzeit zu bekommen, folgte 2011 der Wechsel zu Drittligist Bernburg und 2015 schließlich das Engagement bei Ligakonkurrent Bad Blankenburg, wo Grohmann sich zum unverzichtbaren Leistungsträger entwickelte.
Da man sich bei den Thüringern nach dem denkbar knapp verpassten Klassenerhalt entschlossen hatte, künftig deutlich kleinere Brötchen zu backen und auf das Startrecht in der Oberliga zu verzichten, ergab sich für den NHV die Möglichkeit einer Verpflichtung des gelernten Bürokaufmanns für die nächsten drei Jahre.
Trotz des bevorstehenden personellen Umbruchs blickt der Neu-Concorde optimistisch in die im September beginnende Saison. "Natürlich werden sich die neuen Spieler erst einmal integrieren müssen. Wichtig wird sein, die starken Leistungen der Rückrunde konstant abzurufen. Vielleicht können wir dann etwas aufbauen. Dazu möchte ich gern meinen Teil beitragen. Warum soll es mittelfristig nicht für die Spitze reichen", so Grohmann. "Ich freue mich schon sehr auf die Jungs, das Umfeld mit den Fans und vor allem den Trainer Wladimir Maltsev, von dem ich schon viel gehört habe."
NHV-Teammanager Marko Bergelt ist froh, nach der Torhüterposition nun auch die Baustelle im rechten Rückraum hochkarätig gelöst zu haben. "Frank ist ein ausgezeichneter Handballer, der sich schnell bei uns einleben wird und uns durch seine individuelle Klasse und Routine sofort weiterhelfen kann. Ein echter Glücksfall."
Jens Teresniak, Leipziger Volkszeitung vom 12.Mai 2018